Stichting Geschillenoplossing Automatisering
Stichting Geschillenoplossing Automatisering
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  • SGOA bietet mit Instrumenten wie Mediation, Schiedsverfahren, Eilschiedsverfahren, Schiedsgutachterverfahren, Sachverständigengutachten sowie ICT Konfliktprävention eine interessante Alternative zum klassischen Rechtsweg.

  • SGOA bietet mit Instrumenten wie Mediation, Schiedsverfahren, Eilschiedsverfahren, Schiedsgutachterverfahren, Sachverständigengutachten sowie ICT Konfliktprävention eine interessante Alternative zum klassischen Rechtsweg.

  • SGOA bietet mit Instrumenten wie Mediation, Schiedsverfahren, Eilschiedsverfahren, Schiedsgutachterverfahren, Sachverständigengutachten sowie ICT Konfliktprävention eine interessante Alternative zum klassischen Rechtsweg.

  • SGOA bietet mit Instrumenten wie Mediation, Schiedsverfahren, Eilschiedsverfahren, Schiedsgutachterverfahren, Sachverständigengutachten sowie ICT Konfliktprävention eine interessante Alternative zum klassischen Rechtsweg.

Mediation

Mediation

Mediation ist eine Form des Konflikt Managements, bei welcher der Mediator oder das Mediationsteam die zwischen den Parteien geführten Verhandlungen mit dem Ziel begleiten, die jeweiligen Interessen zu einer gemeinsamen Position zusammenzuführen und eine für alle Beteiligten optimales Ergebnis zu erreichen. Die gemeinsame Lösung wird in einer zwischen den Parteien geschlossenen Vergleichsvereinbarung festgehalten.

Im Rahmen der Mediation findet die Konfliktlösung mittels Verhandlungen und Schlichtung statt. Eine Mediation ist insbesondere dann geeignet, wenn die Parteien dazu bereit sind, gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, und sie ihre Beziehung aufrechterhalten oder diese nicht noch weiter beschädigen wollen. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn die beteiligten Parteien eine langfristige Geschäftsbeziehung pflegen; dann stellen Neuverhandlungen oft die optimalere Lösung dar als die Beendigung des Vertrages. Auch kommt es vor, dass die beteiligten Parteien neben widerstreitenden auch gemeinsame Interessen haben, wie beispielsweise das Interesse an einer Schadensminderung, Diskretion gegenüber der Öffentlichkeit sowie einem schnellstmöglichen Abschluss des Projekts. In einem ersten Schritt werden in einer kooperativen Atmosphäre, die insbesondere durch den Mediator hergestellt werden kann, sämtliche Interessen der Parteien zusammengetragen. Diese Interessen müssen nicht unbedingt einen direkten Zusammenhang zum Konflikt aufweisen; sie können sich auch mit der künftigen Beziehung der Parteien befassen, was oft zur Erweiterung des Spektrums der Lösungsmöglichkeiten beitragen kann.

Es ist nicht Aufgabe des Mediators, den Parteien im Konflikt eine bindende Entscheidung aufzuerlegen. Die Parteien sind selbst verantwortlich, eine Lösung zu finden, und bleiben in einem Mediationsverfahren Herr des Verfahrens.

Das Instrument der Mediation bietet noch eine Reihe weiterer Vorteile. Mediationsverfahren sind relativ schnell und kostengünstig. Die SGOA-Praxis der vergangenen Jahre zeigte, dass praktisch jede ICT Mediation innerhalb weniger Wochen vollumfänglich abgewickelt werden konnte. Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Mediation ist die freiwillige Mitwirkung der Parteien sowie deren Eigenverantwortlichkeit für die Lösung. 92% der bei der SGOA angemeldeten und betreuten ICT Mediationen konntenmit Erfolg (d.h. mit einer unterzeichneten Vergleichsvereinbarung) abgeschlossen worden.

Indikationen für eine Mediation

  • Bereitschaft der Parteien, eine gemeinsame Lösung zu erzielen (gemeinsames Interesse).
  • Die Parteien wollen ihre Beziehung aufrechterhalten oder diese nicht weiter beschädigen
  • Die Parteien gehen davon aus, dass ein Gerichtsverfahren zu keiner Lösung führt.
  • Es geht eher um Kommunikationsstreitigkeiten und nicht um grundsätzliche Interessengegensätze.
  • Die Parteien möchten eine eigenverantwortlich herbeigeführte Lösung.
  • Die Parteien suchen nach einer nachhaltigen und von beiden Seiten getragenen Lösung.
  • Die Parteien sind an einer raschen Lösung interessiert.
  • Die Parteien sind an einer kostengünstigen Lösung interessiert.
  • Der Konflikt ist noch nicht so weit gediehen, dass es nur noch um Revanche geht.
  • Die Parteien wünschen aus Gründen der Vertraulichkeit und des Datenschutzes keine öffentliche Verhandlung.
  • Die Parteien sind zu einer freiwilligen Mitwirkung bereit.
  • Die Parteien sind an pragmatischen, kreativen Lösungen interessiert.
  • Die Parteien sind im Interesse der Erzielung eines Ausgleichs bereit, die Vergangenheit ruhen zu lassen und sich auf die Zukunft zu fokussieren.

Kontraindikationen für eine Mediation

  • Eine der Parteien ist nicht kompromissbereit oder ist dazu entschlossen, ihr Recht durchsetzen.
  • Die Parteien wünschen – beispielsweise aufgrund der Präzedenzwirkung – ein öffentliches Urteil eines ordentlichen Gerichts.
  • Die Parteien beabsichtigen einen Vollstreckungstitel (Gerichts- oder Schiedsverfahren) zu erlangen. Diesbezüglich ist jedoch zu vermerken, dass dies auch durch die notarielle Beurkundung der Vergleichsvereinbarung erreicht werden kann.
  • Die Parteien möchten die Sicherheit haben, dass der Streitfall nach Ende des Verfahrens erledigt ist.
  • Der Konflikt ist dermassen eskaliert, dass die Parteien einander schädigen möchten.
  • Eine Partei befindet sich in der wesentlich besseren Verhandlungsposition, weswegen keine Verhandlungen auf Augenhöhe stattfinden können.
  • Eine der Parteien beabsichtigt das Verfahren hinauszuzögern.

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Rules for ICT Mediation

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Model Request for ICT Mediation